Donnerstag, 9. Mai 2013

Hannahs Foto-Safari - Mini-Mini - Anleitung

 Ich wollte schon öfter mal ein Mini-Mini-Album machen, das ein Sichtfenster hat, das man mit einem Handstanzer stanzen kann, da ich erst seit Kurzem eine BigShot besitze und nur die Handstanzer für so etwas zur Verfügung hatte.

Nun habe ich endlich meine Idee mit dem Mai-Kit vom Steckenpferdchen in die Tat umgesetzt und direkt für euch eine Anleitung geschrieben. ;-)

Es wird benötigt:
CS 21x21 cm
CS 19x5,5 cm (mit Aufhänger) bzw. 15x5,5 cm (ohne Aufhänger)
CS 9,5x5,4 cm
Stanze mit Durchmesser 4,5 cm
Folie 5,4x5,4 cm
Lochstanzer
Eyelet
Max. 19 Fotos mit den max. Maßen 5x5 cm

So wird´s gemacht:

Faltet den 21x21cm CS längs und quer in Viertel, so dass 16 Quadrate entstehen.
Schneidet das Papier wie in dem Beispiel (unten) ein.
Die Zahlen und deren Schreibrichtung zeigen euch, das wievielte Bild ihr in welcher Richtung aufkleben könnt (wenn ihr auf jedes Quadrat Fotos kleben möchtet).

Klebt eure Fotos ein.
Weil mich das Aufklappen der Rückseiten gestört hat, habe ich die Doppelseiten zusammen geklebt.

Mein Mini sieht nun so aus:

Falzt den 19x5,5 cm großen CS wie in der Abbildung oben.
Stanzt mit einem Stanzer, der 4,5 cm Durchmesser hat, mittig ein Loch ein.

Klebt von innen die Folie über das Fenster.
Macht in den Aufhänger jetzt bereits mittig das Loch und setzt ein Eyelet ein, denn wenn der CS geklebt ist, geht das schlechter.

Klebt jetzt die Hülle zusammen.

Ich habe übrigens eine Folie für das Fenster genommen, die ich mal mit der Cameo als Schablone schneiden wollte. Da sie aber nicht durch- sondern nur angeschnitten war, konnte ich sie nicht verwenden und habe sie zur Seite gelegt.
Jetzt habe ich also ein Fenster mit Herzchen drin. ;-)

Falzt den 9,5x5,4 cm großen CS wie in der Abbildung oben.

Steckt den CS mit den Fotos in die "Schublade" und diese in die Hülle.

Nun könnt ihr noch nach Wunsch dekorieren.
 
Viel Spaß!

* * *

Dienstag, 7. Mai 2013

Swingcard - Workshop

Aus dem tollen Mai-Kit vom Steckenpferdchen wollte ich unbedingt auch noch ein paar Karten machen, die elegant, schlicht sind und noch kurz vor dem Verschenken personalisiert werden können.
Und so kam ich auf diese Swingcards, die wirklich schnell und leicht gemacht sind, wenn man eine BigShot hat.

Wenn ich die Karten verschenken möchte, werde ich wahrscheinlich vorher noch jeweils innen (bei der Schmetterlingskarte auf das Architektenpapier) einen passenden Spruch stempeln.
Das benötigt ihr:
einen Kartenrohling, gerne auch CS, das ihr euch nach Wunsch selbst zuschneidet
BigShot oder ähnliches Gerät
Stanzschablone
Bleistift
Lineal
Klebeband, das ohne Rückstände wieder zu lösen ist
So wird´s gemacht:
Markiert euch mit dem Bleistift dezent (ich habe es extra dicker gemacht, damit ihr es erkennen könnt ;-) ) die Mitte der Karte und fixiert die Stanzschablone mittig mit dem Klebeband.
Klebt nun mit dem Klebeband die Karte so auf die Stanzplatte der BigShot, dass die untere Kante mit der Mitte der Karte abschließt.

Legt die andere Platte drauf und kurbel das Ganze durch die BigShot.
Wenn ihr nun die Karte heraus holt, seht ihr, dass nur die Hälfte, nämlich der Teil, der zwischen den Platten lag, gestanzt wurde.
Jetzt müsst ihr nur noch die rechte Hälfte der Kartenfront nach links falten und der Rohling ist fertig und kann noch nach euren Wünschen gestaltet werden.
Viel Spaß!
* * *

Sonntag, 5. Mai 2013

Jetzt schon an den nächsten Urlaub denken! - Album mit schöner Bindung - Anleitung

 
Aus dem Mai-Kit vom Steckenpferdchen habe ich auch ein Urlaubsalbum gemacht.
Ich weiß zwar noch nicht, welcher Urlaub da mal rein kommt, aber ich bin vorbereitet. ;-)
Aus den Restpapieren habe ich mir einige Journalingkarten geschnitten, die ich mit anderem Kleinkram in ein Tütchen getan und in das Album geklammert habe, damit ich schon alles dabei habe.

 
Benutzt wird das Album bei mir quer, aber hochkant aufgestellt.
Muss man eben umdenken. ;-)

Das benötigt man:
aus dem Steckenpferdchen Mai-Kit:
2 Graupappen
2 CS
1 PP
4 Folder (einer davon war mehrfach gefaltet, der wurde mittig zerschnitten)
graues Ribbon
selbstklebendes Buchbindeleinen

aus eigenem Bestand:
Ahe
Schmierpapier
altes Buch/ Katalog
1,5 m Buchbindezwirn (ich nehme Zahnseide ;-))
Nadel
etwas Washitape oder Klebestreifen, der sich restlos wieder lösen lässt
Graupappe 223x2 cm (kurze Seite so lang wie eure gebundenen Seiten dick sind)
Cutter
Lochzange
2 Eyelets
 

So wird´s gemacht:
Schneidet die 2 Bögen CS und den Bogen PP auf 22,5x30 cm zu und faltet sie zu 22,5x15 cm.

Schneidet Schmierpapier auf 22,5x10 cm zu, halbiert es ebenfalls und macht in der Falz wie in der Vorlage die 6 Löcher. (Sie sind 0,55 cm, 5,4 cm und 6,5 cm nach rechts und links von der Mitte aus.)

Schlagt ein altes Buch etwa mittig auf, legt in den Falz jeweils die CS, PP, Folder und darauf das Schmierpapier mit den Löchern. Stecht durch die Vorlage des Schmierpapieres durch und übertragt so die Löcher auf die Bögen.

Wenn der Folder kleiner ist als 22,5 cm, lege die Lochvorlage in etwas mittig ein. Hauptsache alle 6 Löcher können übertragen werden.

Nun geht´s ans Binden der Seiten:
Legt euch alle Seiten in der Reihenfolge übereinander, wie ihr sie haben wollt. Die erste Seite liegt oben.

Stecht mit der Nadel und dem Buchbindezwirn von außen durch das 2. Loch der ersten Seite ein und von innen durch das 1. Loch wieder nach außen.

Nun legt ihr eines der Ribbons zwischen die beiden linken Löcher und stecht mit der Nadel wieder in das 2. Loch nach innen ein. So näht ihr das Ribbon sozusagen an die Seite an.
(Es ist nicht fest, man kann es hin und her ziehen, es liegt sozusagen nur in der Schlaufe drin.)

 
 Nun stecht ihr von innen durch das 3. Loch wieder raus, legt daneben das zweite Ribbon und stecht wieder durch das 4. Loch ein.

(Die durchgehenden Pfeile zeigen den Zwirn, der außen läuft, die gestrichelten Pfeile zeigen den innen verlaufenden Zwirn.)
Danach macht ihr das Selbe mit dem letzten Ribbon am Ende der Seite.
Damit die Ribbons nicht raus rutschen können, habe ich die Enden mit Washitape an der Seite fixiert.

Zum Schluss stecht ihr mit der Nadel durch das 5. Loch wieder nach außen.
Die erste Seite und die Ribbons sind nun verbunden.

Von innen würde es nun so aussehen (oben).

Die zweite Seite wird nun angenäht. Ihr legt sie unter die erste Seite und stecht in das 5. Loch ein.
Stecht danach von innen in das 6. Loch wieder ein, führt den Zwirn um den Ribbon und stecht wieder in das 5. Loch ein.

Führt den Zwirn innen entlang, stecht von innen nach außen durch das 4. Loch. Der Ribbon liegt wieder unter dem Zwirn und ihr stecht in das 3. Loch wieder von außen nach innen ein.



Jetzt durch das 2. Loch wieder nach außen stechen, den Faden mit dem Anfangsfaden verknoten, und durch das 1. Loch wieder einstechen. Durch das 2. Loch wieder zurück stechen und nun geht es mit der 3. Seite weiter.


Die dritte Seite unterlegen, in das 2. Loch einstechen, die Nadel durch das 1. Loch wieder rausführen, um das Ribbon herum und beim 2. Loch wieder einstechen.


Beim 3. wieder raus, über das Ribbon, 4. rein, 5. raus, über Ribbon, 6. Loch wieder rein, 5. wieder raus.

Und nun wiederholt sich alles wieder, bis ihr alle Seiten angenäht habt. Das Ende des Zwirns gut verknoten.

von innen:


Der Einband:
Nun gestaltet ihr die Graupappen nach eurer Vorstellung.
Als Verschluss wähle ich das Gummiband aus dem Kit.
Ich suche mir eine Stelle auf dem Cover, an der ich das Band drüber laufen lassen möchte, messe sie ab und wähle danach die Entfernung vom äußeren Rand auf der Rückseite aus.
Bei mir müssen dafür die Löcher 3,5 cm von der langen Seite und 2,5 cm von der kurzen Seite aus gemacht werden. Zum Verstärken Eyelets einsetzen!

Die drei Graupappestücke mit dem selbstklebenden Buchbindeleinen verbinden.
 
Die Breite des mittleren Graupappestücks richtet sich nach der Dicke eurer gebundener Seiten!

Bevor ihr das innere Buchbinderleinen einklebt, schneidet es auf eine Länge von 22,5 cm zurecht.

Legt jetzt in die Falze die Lochvorlage hinein und übertragt die Löcher.

Schneidet nun vorsichtig mit dem Cutter zwischen den zwei nahe liegenden Löchern einen Schlitz.


Legt die gebundenen Seiten in den Umschlag und führt die Ribbonenden durch die Schlitze.
Ich lege dazu den Ribbon auf den Schlitz und drücke ihn mit der stumpfen Seite des Cutters durch.
 

 
Zieht die Ribbonenden gleichmäßig lang und verknotet sie.

Jetzt müssen nur noch die Gummienden durch die Löcher auf der Rückseite gefädelt werden und das Album ist fertig!


PS: Diese Art der Bindung habe ich bei Ina gesehen!
* * *

Freitag, 3. Mai 2013

SPC#25: Kuscheltier - cuddly toy

 Der erste Freitag im Monat heißt, es gibt wieder eine neue Selbstportrait-Challenge.
Unser Thema ist
Kuscheltier.
 Ich habe mi meinen alten Teddy, den meine Mama für michgetsrickt hat, als sie mit mir schwanger war, geschnappt und ein Fotoshooting mit uns zwei verantsaltet.
;-)
Viel Spaß wünsche ich euch!* * *